Jupiter - Rat und Tat

JUPITER Wirtschaftstreuhand GmbH, Buchprüfungs- & Steuerberatungsgesellschaft

A-1210 Wien, Pius Parsch-Platz 2; +43 (1) 278 12 95-0

Sie erreichen uns während unserer Kernzeiten
Mo - Do 8 bis 16 Uhr und Fr 8 bis 13 Uhr.

Termine sind nach vorheriger Vereinbarung natürlich auch außerhalb unserer Kernzeiten möglich!

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Blitzinfo:

Änderung der Telefon- und Faxnummer bei ELDA – Achtung Vor-Ort-Anmeldung!

Jänner 2020 / Auf Grund der Zusammenlegung der Krankenkassen zur Gesundheitskasse Österreich mit 01.01.2020 haben sich die Telefon- und Faxnummern geändert.


Anmeldungen vor Arbeitsantritt


Telefonisch bei der ELDA hotline unter 05 0766 1460


Per Fax unter 05 0766 1461


Das Formular zur Vor-Ort-Anmeldung können Sie von uns bekommen (auf unserer Homepage oder per Mail).

eZustellung aktuell – Handlungsbedarf Aktualisierung der Daten

Jänner 2020 / Wie wir bereits berichtet haben, sind Unternehmen ab 1.1.2020 zur Teilnahme an der elektronischen Zustellung von Behördenschreiben verpflichtet. Davon ausgenommen sind jene Unternehmen, die wegen Unterschreitens der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen verpflichtet sind.


Die Abwicklung der eZustellung erfolgt über das Unternehmensserviceportal (www.usp.gv.at), man benötigt dazu eine Handysignatur oder Bürgerkarte.

Nach der Registrierung zur eZustellung kann Ihr Unternehmen sofort elektronische Zustellungen übermittelt bekommen. Diese werden zentral über das kostenlose elektronische Postfach „MeinPostkorb“ zugestellt. Ist eine neue Nachricht eingetroffen, werden Sie darüber an Ihre hinterlegte(n) E-Mail-Adresse(n) verständigt.

Ab Juli 2019 wurden Unternehmen, die zu diesem Zeitpunkt FinanzOnline Teilnehmer waren und nicht auf die elektronische Zustellung verzichtet haben, automatisch in das neue Teilnehmerverzeichnis der elektronischen Zustellung übernommen. Ab diesem Zeitpunkt konnten Unternehmen über das elektronische Postfach „MeinPostkorb“ im USP ihre Einstellungen bereits einsehen und ändern. Diese Einstellungen wurden ab 1. Dezember 2019 für die elektronische Zustellung verwendet.

Achtung: Wenn Sie einen eigenen Zugang zu finanzonline und dort elektronische Zustellung erlaubt haben, dann ist ihr Postkorb im usp aktiviert – möglicherweise, ohne, dass Sie das wissen! In diesen Postkorb kann rechtsgültig zugestellt werden und die Rechtsmittelfristen beginnen zu laufen. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie sich im usp darüber informieren, ob Ihre mail Adresse richtig angelegt ist und ob Sie eine Zustellung bekommen haben (da hätten Sie an Ihre Mail-Adresse eine Nachricht erhalten – allerdings nur, wenn die richtige mail Adresse hinterlegt ist). Auch wenn man derzeit keine Handysignatur hat ist es möglich, über finanzonline ins Unternehmensserviceportal zu wechseln, man findet dazu in finanzonline rechts unten einen Link „meine USPservices“; die vollen Funktionen des usp kann man nur mit Handysignatur nutzen, der Datenabgleich funktioniert aber auch mit den finanzonline Codes. Geänderte Mail-Adressen im finanzonline werden NICHT automatisch ins usp übernommen!

Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte bei an uns.

Unternehmer, die die Umsatzgrenze von 35.000,- € unterschreiten, können sich von der eZustellung abmelden, entweder im usp oder – wenn man keinen Zugang hat – auch ganz altmodisch per Post mit einem eigens dafür erstellten Formular, das Sie bei uns erhalten können.

Zusammenfassende Meldung (ZM) muss fristgerecht bis zum Monatsende (!) des Folgemonats abgegeben werden

Jänner 2020 / Wie wir bereits berichtet haben wurden die Bestimmungen bei innergemeinschaftlichen Lieferungen verschärft, denn es kommt unter anderem der Zusammenfassenden Meldung nun eine bedeutendere Stellung zu.

Innergemeinschaftliche Lieferungen sind demnach neben den bisherigen Voraussetzungen nur mehr dann steuerfrei, wenn die Zusammenfassende Meldung fristgerecht, vollständig und richtig abgegeben wird. Anderenfalls muss für innergemeinschaftliche Lieferungen Umsatzsteuer verrechnet werden, da sie nicht mehr steuerfrei sind! Dadurch kommt es aber zu Schwierigkeiten mit dem Kunden, da er dafür keinen Vorsteuerabzug hat.

Eine Herausforderung ist aber die Frist für die Abgabe der ZM, weil sie bis zum Monatsende des Folgemonats erfolgen muss, für die Umsatzsteuervoranmeldung aber ein Monat und 15 Tage Zeit zur Verfügung steht. Wurde eine innergemeinschaftliche Lieferung beispielsweise im Februar 2020 durchgeführt, dann muss diese in der bis 31.03.2020 einzureichenden ZM Februar berücksichtigt werden, die Umsatzsteuervoranmeldung Februar ist bis 15.04.2020 abzugeben!

Haben Sie also eine innergemeinschaftliche Lieferung durchgeführt oder Leistungen an Unternehmen in anderen EU-Ländern erbracht (denn diese sind auch in der ZM zu berücksichtigen), dann ersuchen wir Sie, uns die Buchhaltungsunterlagen bereits bis zum 15. des Folgemonats zur Verfügung zu stellen, damit wir die Meldefristen in Ihrem Sinne einhalten können.

Steueränderungen ab 01.01.2020 - Ein kleiner Teil der Steuerreform wurde ja doch noch beschlossen !

Dezember 2019 / Endlich einmal positive Nachrichten für Steuerpflichtige! Mit der Steuerreform, die noch von der alten Regierung auf den Weg gebracht wurde, gibt es ein paar Steuererleichterungen, die besonders kleinere Unternehmen freuen werden:



Erhöhung der Grenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter

Waren bisher Anschaffungen bis 400,- € netto*) sofort absetzbar und nicht auf die Nutzungsdauer des Gegenstandes zu verteilen, wird diese Grenze für Wirtschaftsgüter ab dem Wirtschaftsjahr, das nach dem 31.12.2019 beginnt, auf 800,- € netto*) angehoben.

Kleinunternehmergrenze in der Umsatzsteuer

Die Kleinunternehmergrenze sowie die Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen werden mit 01.01.2020 von 30.000,- € netto*) p.a. auf 35.000,- € netto p.a. angehoben.
*) Bei Kleinunternehmern und unecht USt-befreiten Unternehmern (z.B. Arzt): brutto!

Gleichstellung Elektrofahrräder und -krafträder mit Elektro-KFZ

Für Elektrokraft- und -fahrräder (CO2 Emission Null) steht ab 01.01.2020 der Vorsteuerabzug zu. Außerdem ist kein Sachbezug zu rechnen, falls ein solches Fahrzeug dem Dienstnehmer zur Privatnutzung überlassen wird.

Senkung der Sozialversicherungsbeiträge im GSVG und BSVG

Für Niedrigverdiener (Arbeitnehmer und Pensionisten) wurde ab 2020 ein Sozialversicherungsbonus eingeführt. Korrespondierend dazu werden die Beiträge in der Krankenversicherung der gewerblich Selbständigen bzw. der Bauern von 7,65% auf 6,8% gesenkt.

Abzugsteuer - Achtung bei Auslandszahlungen!

Dezember 2019 / Vorsicht ist geboten, wenn Dienstleistungen von ausländischen Unternehmen empfangen werden, die in Österreich weder einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt (natürliche Personen) noch Geschäftsleitung oder Sitz im Inland haben.



Als Dienstleistungen hat man sich z.B. Leistungen von Vortragenden, Künstlern, Sportlern, kaufmännischen oder technischen Beratern vorzustellen. In solchen Fällen ist das empfangende Unternehmen verpflichtet, vom gezahlten Bruttobetrag 20% Abzugsteuer an das Finanzamt abzuführen. Das Schlimme daran ist, dass der österreichische Unternehmer, ähnlich wie bei der Lohn- oder Kapitalertragsteuer, verschuldensunabhängig für die Einbehaltung und Abfuhr haftet.

Lassen Sie daher rechtzeitig prüfen, ob eine solche Abzugsteuer abzuführen ist.

In Fällen mit entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommen kann sich der ausländische Unternehmer im Rückerstattungsweg die bezahlte Abzugsteuer zurückholen. Eine sofortige Entlastung ist unter bestimmten Voraussetzungen durch die sogenannte DBA-Entlastungsverordnung möglich.

Trotzdem erspart man sich eine genaue Kontrolle des Sachverhaltes nicht.

Lohnabgabenprüfung: Benützungsvereinbarung Firmenwagen!

Oktober 2019 / Benützt ein Arbeitnehmer ein Firmenauto nicht für Privatfahrten, ist dieser Umstand grundsätzlich durch ein lückenlos geführtes Fahrtenbuch glaubhaft zu machen.

Der Besitz eines privaten Kraftfahrzeuges des Arbeitnehmers bringt nicht auch automatisch den Ausschluss der Privatnutzung eines von ihm dienstlich genutzten firmeneigenen Kraftfahrzeuges mit sich. Nur im Falle eines vom Arbeitgeber ausgesprochenen, ernstgemeinten und überprüften Verbots von Privatfahrten ist kein Sachbezug anzusetzen.
Da dieses Thema in den letzten Jahren vermehrt zu Problemen bei Lohnabgabenprüfungen führt, (sogar bei Autos, die hinten für Werkzeugtransporte gedacht sind) empfehlen wir Ihnen, eine Benützungsvereinbarung zu den Firmenwagen zu schließen, in der konkret steht, dass die Autos am Abend bei der Firma abzustellen, die Schlüssel/Papiere abzugeben sind usw. – passend nach den Gegebenheiten in Ihrer Firma. Diese Vereinbarung muss dann auch tatsächlich gelebt werden! Wir unterstützen Sie gerne bei der Abwicklung einer solchen Vereinbarung.

Aus GPLA wird PLAB

Oktober 2019 / Mit 1. Jänner 2020 ist durch den BMF ein bundesweiter Prüfdienst für lohnabhängige Abgaben und Beiträge einzurichten. Dieser wird die bisherige Gemeinsame Prüfung der Lohnabgaben (durch Finanzamt oder Krankenkasse) ersetzen. Dabei handelt es sich um eine Außenprüfung.


Der PLAB wird auf Anforderung eines Finanzamtes, der österreichischen Gesundheitskasse oder einer Gemeinde auch die allgemeinen Aufsichts- und Erhebungsmaßnahmen durchführen und soll hiezu auch die Befugnisse der Finanzpolizei erhalten. Er wird jeweils als Organ des Finanzamtes, der Gesundheitskasse oder der Gemeinde tätig werden. Außerdem soll ein Prüfungsbeirat eingerichtet werden.
In erster Linie handelt es sich somit um organisatorische Änderungen, wobei die Vereinheitlichung grundsätzlich zu begrüßen ist. Die Umsetzung in der Praxis bleibt ebenso abzuwarten wie allfällige inhaltliche bzw. materielle Auswirkungen.

Achtung: Frist für Herabsetzung ESt-VZ 30.09.2019

September 2019 / Wenn Ihnen auf Basis Ihrer Geschäftsentwicklung 2019 die laufenden Vorauszahlungen der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer zu hoch erscheinen können diese auf Antrag herabgesetzt werden – allerdings nur mehr bis 30. September!

Gegebenenfalls ersuchen wir Sie um Kontaktaufnahme. Wir beraten Sie gerne!

Betrugsversuche im Namen des BMF bzw. FA

September 2019 / Da es immer wieder zu Betrugsversuchen im Namen des BMF bzw. FA kommt (Phishing-Mails, Anrufe) hat das BMF einen neuen Folder herausgegeben: „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“
Auf 16 Seiten werden Betrugsmaschen sowie Beispiele angeführt, wie man sie erkennt und wie man richtig reagiert.
www.bmf.gv.at/services/publikationen/vorsicht_betrug_UA.pdf

GPLA: immer was Neues

September 2019 / Bei einer gerade stattfindenden GPLA (Gemeinsame Prüfung aller lohnabhängigen Abgaben) hat sich der Prüfer alle Tankbelege vorlegen lassen und prüft nun akribisch, ob die Uhrzeiten der Tankvorgänge in den Arbeitszeitaufzeichnungen Deckung finden ...